Krankenhaus in Feuchtwangen – Blog

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Bürger und Betroffene wehren sich gegen die Schließung

Samstag 6. Juni 2009 von admin

Vielversprechende Worte an der Demonstration

Die Anteilnahme an der gestrigen Demonstration war mindestens genauso groß wie bei der letzten Demo. Die Bürger und Betroffenen aus Feuchtwangen und dem Umland wehren sich mit geballter Ladung gegen die Schließung des Krankenhauses in Feuchtwangen.

An Heiner Sindel verkündete Unterstützungsworte des Landrates – dass wieder ausreichend Personal vorhanden sei – lässt einer Wiederöffnung des Krankenhauses zum 01. Juli nichts mehr im Wege stehen.

Dennoch müssen die Kreisräte am Dienstag, den 09. Juni über die Situation und Zukunft des Krankenhauses Feuchtwangen an der öffentlichen Kreistagssitzung in Ansbach ihre Entscheidung treffen.

Zur Kreistagssitzung treffen sich Interessenten zum Erhalt des Krankenhauses Feuchtwangen für die Übergabe der gesammelten Unterschriften.

Die Unterschriftenaktion für den Erhalt des Krankenhauses in Feuchtwangen läuft noch bis zum Montag. Falls Sie auch Unterschriften für diesen guten Zweck sammeln möchten, finden Sie die Unterschriftenliste zum Ausdrucken bei uns online:

Unterschriftenliste zum Erhalt des Krankenhaus Feuchtwangen

Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 6. Juni 2009 um 09:17 und abgelegt unter Aktuelles. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

2 Kommentare über “Bürger und Betroffene wehren sich gegen die Schließung”

  1. Amadeus schrieb:

    Es bleibt zu hoffen, dass das Krankenhaus Feuchtwangen wirklich am 1. Juli wieder eröffnet wird. Abzuwarten ist das Votum des Kreistages am 09. Juni. Aber: Das Krankenhaus Feuchtwangen wird wirklich keine dauerhafte Perspektive haben, wenn nicht ENDLICH ein professionelles Konzept für den Fortbestand dieses Hause erstellt wird. Es kann doch wirklich kein Mensch glauben, dass alles geregelt ist, wenn nur ausreichend Personal zur Verfügung steht. Das dürfte doch wirklich jeder in der Zwischenzeit kapiert haben. Zur Erstellung eines professionellen Konzeptes bedarf es aber PROFIS! Es kann nicht sein, dass sich lauter NICHT-PROFIS, welche Mitglied im Verwaltungsrat sind, alle paar Wochen zum Plausch treffen und sich nette Gedanken über die Zukunft des Hauses Feuchtwangen machen. Aus der Presse entnahm ich, dass der Unterhalt des Krankenhauses 250.000 € pro Monat kosten soll. Wenn man das glauben kann: eine enorme Summe! Inzwischen sind seit der Erkrankung Herrn Dr. Seggelkes 8 Monate vergangen… 2 Millionen € sind also in dieser Zeit verschwendet worden. Natürlich auf Kosten des Steuerzahlers. Meiner Meinung nach sind die Mitglieder des Verwaltungsrates die teuersten „Krankenhausexperten“ aller Zeiten mit dem schlechtesten Ergebnis, was man sich vorstellen kann: nämlich kein Ergebnis. Echte Krankenhausexperten sind im Gegensatz hierzu für Peanuts zu haben. Es bleibt zu hoffen, dass die Kreisräte am 09. Juni deutliche Worte finden werden mit dem nötigen Nachdruck. Denn: ohne ein tragfähiges PROFESSIONELLES Konzept hat das Krankenhaus Feuchtwangen keine Zukunftchancen; auch wenn es (vorerst) am 1. Juli wieder eröffnet werden sollte.

  2. Infopost schrieb:

    Die offizielle Zahl zum Unterhalt des leer stehenden Krankenhauses lautet 124.000 EUR p.a.

    10.333 EUR / monatlich müssten doch für 2,5 Assitenzärzte ausreichend sein. Das Problem des Ärztemangels ist aber bekannt.

    Nur komisch, als in Deutschland damals Computerexperten gefehlt haben, hatte man indische Fachkräfte importiert. Warum kann hier bei dem Ärztemangel nicht genauso reagiert werden? Will das etwa unser Staat nicht, um so die Gesundheitskosten zu sparen?

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