Montag 23. März 2009 von wp
Guter Willen seitens der Politik dürfte nicht ausreichen den Kampf ums Feuchtwanger Krankenhaus zu gewinnen. Die Sicherung der ärztlichen Versorgung über eine ausreichende Anzahl an qualifizierten Assistenzärzten, stellt meiner Meinung eines der nächstgrößeren Probleme nach dem hoffentlich gefundenen Chefarzt dar. Dazu braucht es nach den Bürgermeistern in Rothenburg und Dinkelsbühl auch ein klares Bekenntnis der Chefärzte der inneren Medizin in Rothenburg und Dinkelsbühl zum Standort Feuchtwangen. Da eine komplette Ausbildung zum Facharzt in Feuchtwangen nie möglich sein wird, scheidet das Krankenhaus bereits für viele Bewerber aus.
Für ein Weiterleben des Feuchtwanger Krankenhauses braucht es für künftige Assistenzärzte also ein funktionierendes Ausbildungskonzept im Verbund, zu welchem sich auch alle Chefärzte bekennen sollten. Eine funktionierende Aus- und Weiterbildnung ist ein wichtiger Aspekt einer Bewerbung angehender Assistenzärzte, die wie jeder Berufsanfänger in anderen Berufen noch dazu lernen wollen und müssen. Temporäre Personalmangel bis zu einem entgültigen Konzept sollten in einem Verbundklinikum ebenso zu lösen sein. Auch wäre dies ein positives Zeichen der Unterstützung für einen angehenden Chefarzt in Feuchtwangen. Sollte es am Willen der leitenden Ärzte scheiteren in der Ausbildung eine gemeinsame Lösung zu finden, ist es zuerst Sache des Krankenhausvorstands dann Sache der Politik, den persönlichen Willen der Chefärzte dem kommunalen Sicherstellungsauftrag unterzuordnen. Die unterschiedliche Ärztesituation in Dinkelsbühl und Rothenburg dürfte nicht zuletzt auch auf die unterschiedliche Aus- und Weiterbildung der jeweiligen Häuser zurückzuführen seien.
Kategorie: Anregungen, Meinungen |
Keine Kommentare »
Samstag 21. März 2009 von gigsi2000
Zukunftsorientiertes Handeln ist angesagt!
Eventuell wird sich das Krankenhaus Feuchtwangen über einen neuen Chefarzt freuen können.
Dennoch darf die derzeitige Situation nicht ausser acht gelassen werden. Die Funktionalität des Krankenhauses Feuchtwangen sollte weiterhin im Verbund sichergestellt sein. Dafür ist aber noch ein erheblicher Aufwand zur Gesamtstrukturierung des Wirtschaftsstandortes gefragt, sowohl von Verwaltungsseite als auch von politischer Ebene.
Fakt ist, dass das Krankenhaus derzeit in vollem Umfang Patienten aufnimmt und dafür auch Ärzte und Personal bereitstellt.
So soll es bleiben!
Kategorie: Wünsche |
1 Kommentar »
Dienstag 17. März 2009 von admin
Informations- und Diskussionsveranstaltung
Am Donnerstag, den 19. März findet um 19:30 Uhr in der Stadthalle Kasten, Feuchtwangen eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Erhalt des Krankenhauses in Feuchtwangen statt. Veranstalter ist das IG Bürgerforum Feuchtwangen.
Sie sind herzlich eingeladen!
Kategorie: Aktuelles |
Keine Kommentare »
Sonntag 15. März 2009 von admin
Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!
Immer wieder wird über Entscheidungen und Meinungen der Politiker berichtet.
Aber mindestens genauso wichtig ist IHRE Meinung!
- Die sollte auch der Öffentlichkeit bereit gestellt werden -
Machen Sie mit, und klicken Sie Ihre Meinung…
>> zu den Umfragen
Kategorie: Anregungen |
Keine Kommentare »
Samstag 14. März 2009 von Infopost
Die Sachlage wird nicht erkannt…
Scheinbar ist einigen Kreisräten die Situation um das Krankenhaus Feuchtwangen immer noch nicht bewusst. In erster Linie ist hier nicht nur die gesundheitliche Aufrechterhaltung der Feuchtwanger Bevölkerung betroffen, sondern auch die, des gesamten Einzugsgebietes und noch weiter hinaus.
Schließlich besitzt Feuchtwangen das größte Einzugsgebiet im Landkreis Ansbach.
Ein Krankenhaus sollte schon allein deshalb im größten Bevölkerungsgebiet aufrecht erhalten werden. Desweiteren bangen ebenso ca. 100 Angestellte um ihren Arbeitsplatz. Die Amputation eines Krankenhauses konnte als leztes schon in Schillingsfürst verfolgt werden. Wer garantiert, dass das Krankenhaus Feuchtwangen nicht das letzte sei? Zudem droht jetzt auch eine Umstrukturierung aller Krankenhäuser des Verbundes – was mit Sicherheit nicht das Krankenhaus Feuchtwangen zu verschulden hat. Vielmehr hat hier die Politik versagt.
Kategorie: wirtschaftliches |
Keine Kommentare »
Sonntag 1. März 2009 von Mr. X
Klinikdirektor Heinrich Prossel erstellt doch Anzeige…
Respekt und vielen Dank gebührt in diesem Fall NUR Herrn Landrat Schwemmbauer, der von einer Anzeige wegen des Demoschildes absieht. Klinikleiter Heinrich Prossel aber stellt Strafantrag gegen die Plakathalter.
Zu guter letzt trägt die Veröffentlichung des Schildes in der Fränkischen Landeszeitung den größten Anteil zur Umorientierung des Klinikdirektors auf eine Anzeige bei. Der “kommunale Medienmonopolist” FLZ veröffentlichte als einzigste Mediengesellschaft das Plakat in vollem Umfang und ohne Ausblendung von Inhalten.
Andere Medien und sogar das Fernsehen hatten trotz Pressefreiheit humanerweise von einer Übertragung des Plakates selbständig abgesehen.
Sicherlich ist es schon schlimm genug, eine offene Wunde zu haben. Muss man denn da noch den Finger reinstecken und rumbohren?
Kategorie: Allgemein |
5 Kommentare »