Montag 16. Februar 2009 von admin
Die Demonstration am 16.02.2009 ist friedlich verlaufen.
Zahlreiche Bürger und Interessenten waren in großer Masse (ca. 3000) vertreten. Unter anderem auch der Landrat, der bis zur letzten Sekunde anwesend war.
An dieser Stelle herzlichen Dank an alle Teilnehmenden!
Vorgetragen wurden einige Argumente zum Erhalt des Krankenhauses:
- Ärzte wären vorhanden, um den Betrieb des Krankenhauses aufrecht zu erhalten.
- Die Möglichkeit zur Umstrukturierung einzelner Stationen mit dem Krankenhaus Dinkelsbühl sei möglich.
- Die Stadt Feuchtwangen bietet wiederholt die finanzielle Unterstützung an.
Da kann dem Erhalt des Krankenhauses in Feuchtwangen doch wirklich nichts mehr im Wege stehen!
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Montag 16. Februar 2009 von Cadman
Das Hin und Her um das Krankenhaus in Feuchtwangen ist nur die Spitze des Eisberges. Sie verdeutlicht aber, wie krank unser Gesundheitssystem wirklich ist. Denn im Mittelpunkt steht längst nicht mehr der Mensch, sondern der Profit. Kann man Medizin nur nach Rentabilitätsfaktoren betreiben? Müssen Krankenhäuser “profit center” sein? Wären unsere horrenden Kassenbeiträge nicht völlig ausreichend für ein funktionierendes System, wenn das Geld nicht in den Rachen einiger Abzocker (z.B. Pharmaindustrie) verschwinden würde? Müssen wir uns den Luxus einiger hundert Krankenkassen leisten, mit je einem gut bezahlten Chef, einem Glaspalast, einem teuren Verwaltungsapparat? Fragen über Fragen – aber die Politik traut sich nicht, diese Fragen zu beantworten, denn sie würde damit entlarvt, auf ganzer Linie versagt zu haben.
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Montag 16. Februar 2009 von Joha
Natürlich ist es für mich keine Frage heute zur Demo zu gehen, obwohl ich leider ein gebranntes Kind bin. Als direkt betroffene habe ich trotz aller Proteste sowohl die Schließung der Kaserne, als auch die Schließung der Gynäkologie erleben müssen. Von daher habe ich nur wenig Hoffnung, dass das KH in der jetztigen Form erhalten bleibt, so sehr ich es uns allen wünsche. Gegen die Ignoranz der Verantwortlichen ist leider kein Kraut gewachsen. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Deshalb bin ich auch um 19.00 da. Was hier mit dem Krankenhaus abläuft, speziell was sich ein Herr Prossel schon über viele Jahre erlauben kann, ist eine absolute Sauerei und ein Skandal!!!! Gefolgt vom Landrat, Gott sei Dank kann ich sagen, dass ich ihn nicht gewählt habe.
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Sonntag 15. Februar 2009 von Ida
Der Klinik-Vorstand ” bemüht” sich einen Oberarzt und Assistenzarzt für Feuchtwangen zu suchen (www.aerzteblatt.de.stellen vom 13.02.09). Vielleicht hat er doch Bedenken als “Krankenhausm… von Feuchtwangen” in die Geschichte einzugehen? Oder ist es wie so vieles Augenwischerei.
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Sonntag 15. Februar 2009 von Paula
Was kommt nach der Schließung des Krankenhauses? Schließt man in zehn Jahren das Dinkelsbühler Kh? Wann müssen unsere Kinder in andere Schulen weichen, wenn diese geschlossen werden, da nicht mehr rentabel? Vielen Dank an die Politik, die nächsten Wahlen lassen ja nicht lange auf sich warten! Ein Landrat, der alles leider nur aus der Presse erfährt, ein Armutszeugniss! Was wird denn noch alles von unseren Steuergeldern verschossen?? Was macht ein frisch eingestellter interner Oberarzt, der eigentlich für Feuchtwangen eingestellt wurde, in Dinkelsbühl??????? Der sogenannte Ärztemangel, ist doch nur eine faule Ausrede, um dem Feuchtwanger Krankenhaus mit seiner Internen Abteilung, den Todesstoß zu versetzen!!!!!Ein Prossel und Schwemmbauer müssen nicht auf den Gängen liegen.Aber egal Herr Prossel geht bald in seinen ” wohlverdienten Ruhestand” und H. Schwemmbauer kann ja aus altersgründen nicht mehr Landrat werden, wählen würde Ihn sowieso keiner mehr, nach dieser Glanzleistung.
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Sonntag 15. Februar 2009 von aio
Hallo liebe Leser,
auch ich bin dafür uns Bürgern das KH in Feuchtwangen zu erhalten: Hier ein paar Auszüge aus der offiziellen Seite der Stadt Feuchtwangen:
In Feuchtwangen an der Romantischen Straße, einer Stadt voller Spannung und faszinierender Gegensätze: Anerkannter Erholungsort, bedeutender Industrie- und Gewerbestandort am Schnittpunkt der süddeutschen Autobahnen und Festspielstadt mit zentralen Bildungs- und Fortbildungseinrichtungen. Unsere landwirtschaftliche Produktion könnte den halben Landkreis ernähren und die bayerische Spielbank Feuchtwangen ist ein Zentrum anregender Unterhaltung für ganz Franken. Diese vielseitigen Attraktionen leben in einer der großen Flächenstädte Bayerns problemlos nebeneinander und haben ihren Mittelpunkt in der liebenswerten historischen Altstadt. Dort finden sich Kirchen und Rathaus, Gastwirtschaften und Geschäfte rund um den Marktplatz, echt fränkisch und überschaubar. Auch Sie werden sich bei uns zurecht finden.
Ausser: Sie werden mal krank, vielleicht sogar ganz akut. Oh,oh…… Oder Sie brauchen mal eine spezialisierte Krankenpflege,,,, hmmm:
Wir sollten nicht zulassen, dass ein ganz wichtiger Teil einer Infrastruktur wegrationalisiert wird. Natürlich weiß inzwischen jeder, dass das Gesundheitswesen krankt, doch ein Krankenhaus brauchen wir alle.
Gesunde Grüße von aio
Kategorie: wirtschaftliches |
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