Krankenhaus in Feuchtwangen – Blog

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ehrlichkeit und arroganz

Dienstag 24. Februar 2009 von tywed

wenn man den heutigen als interview getarnten “artikel” liest, muss man wissen, dass ‘rei’ der haus- und hofschreiber unseres altbürgermeisters ist und seit jahren bis jahrzehnten sein sprachrohr; dass herr sindel, der hauptinitiator der montagsdemo, seine meinung etwas korrigiert hat und nun so manches anders oder auch besser versteht, liegt nicht daran, dass  durch seine einladung in die geschlossene sitzung “wohlverhalten durch umarmung” erreicht wurde, sondern dass herr sindel in der sitzung zahlen und fakten gehört hat, die ein altbürgermeister – zur tarnung seines eigenen unvermögens seit fast 2 jahrzehnten – konsequent nicht hören will und leugnet; lösungen für das feuchtwanger krankenhaus und eine fortbestehende innere abteilung lassen sich finden, aber nicht auf dem niveau; im übrigen ist von der angeblichen liste von 11 kandidaten fast nichts übriggeblieben und der interessierte kandidat aus nürnberg hat sich noch nicht einmal zur facharztprüfung für innere medizin angemeldet… was soll ein herr prossel – egal wie man zu ihm steht – da basteln außer seinem eigenen schwarzen peter…

Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 24. Februar 2009 um 16:46 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

4 Kommentare über “ehrlichkeit und arroganz”

  1. bibo schrieb:

    Da schreibt ja wohl Einer oder Eine, der die Zahlen und Fakten kennt. Dann mal raus mit der Sprache! Wenn man nicht weiterhin die Feuchtwanger Bevölkerung verar… will, dann sollten diese Sitzungen mal öffentlich stattfinden. Die Herren werden schon wissen, warum sie sowas im stillen Kämmerlein auskarteln. Es ist ein alter Trick seinen Feind zu umarmen. Steht schon in der Bibel. Und nachdem wir es hier ja mit einem christl. sozialistischem Landrat zu tun haben…Der kennt bestimmt die biblische Geschichte. Also, nix Neues. Man kann auch von 100 Kandidaten nichts übrig lassen, wenn man nicht will! Es wurde glaubhaft versichert, dass, wenn die Gynäkologie zu Gunsten von DKB aus Feuchtwangen verschwindet, die Innere dauerhaften Bestand hat. Alles Lüge! Was glauben unsere Politiker eigentlich noch alles mit der Bevölkerung anstellen zu können?

  2. Michi schrieb:

    Eine Frage an bibo:
    Was wäre, wenn ein unqualifizierter Arzt nach Feuchtwangen geholt wird, damit die Bürger endlich Ruhe geben, und es würde eine medizinische Panne geben?? Wer wäre denn dann der A….? Herr Prossel und mit ihm der Verwaltungsrat!!Ich sehe die ganzen reißerischen Presseberichte schon vor mir. Bedenken Sie doch einmal, welche Situation wir derzeit haben!

  3. Wolfgang Grebenhof schrieb:

    Die Diskussion um die Frage “Kann man hierzulande einen ordentlichen Krankenhaus-Arzt finden oder nicht?” ist doch lächerlich und scheinheilig. Wer wird sich denn ernsthaft um einen Stuhl bewerben, der wackelt – um einen Schleudersitz quasi? Solange über dem Krankenhaus FEU das Damoklesschwert der Schließung hängt, muß man sich nicht wundern, wenn sich niemand bewirbt. Stimmen muß zum einen die Perspektive (dauerhafter Bestand). Zum anderen müssen aber auch die Konditionen passen. Für viele deutsche Ärzte ist es heute bereits lukrativer, im Ausland zu arbeiten, wo keine uferlos langen, unbezahlten Bereitschaftsdienste geschoben werden müssen und wo auch die finanziellen Rahmenbedingungen besser sind. Also: Macht den Krankenhaus-Standort Feuchtwangen langfristig für Mediziner und Patienten attraktiv, und Ihr werdet auch Ärzte finden!

  4. bibo schrieb:

    Antwort an Michi:
    Als wenn es bei uns nur schlechte Ärzte geben würde! In der Stellenanzeige im Internet wird zeitgleich ein Arzt für DKB gesucht. Wetten, dass der schneller gefunden wird? Außerdem fand das Versäumnis einen Oberarzt und würdigen Nachfolger für Dr. Seggelke zu suchen schon viel früher statt. Man hat schon den Eindruck, dass hier daraufhingearbeitet wurde das KH spätestens bei Rentenantritt unseres Arztes zu schließen. Jetzt ist’s aufgrund der Krankheit halt etwas früher. Bezeichnend ist doch auch Ihr Satz…dass die Bürger Ruhe geben. Wir werden und sollten aber nicht Ruhe geben! Wir wollen unser KH und eine anständige ärztl.- und notärztliche Betreuung und kämpfen dafür. Das kann sich manch einer, der das behauptet nicht unbedingt aus’s Revers heften. Seit September letzten Jahres weiß man wie schwer Dr. Seggelke erkrankt ist und hat nichts unternommen. Erst nachdem die Bevölkerung mobil gemacht hat, begab man sich, zumindest dem Anschein nach, auf die Suche. Ich glaub nicht, dass sich nur ungeeignete Ärzte bewerben, aber wenn das Umfeld nicht passt und vielleicht noch madig gemacht wird, werden wir auch niemand finden! Also, Ziel erreicht!

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